Drei Jahre lang hieß „KI-Kochen“: ein Chatbot, der selbstbewusst einen Auflauf erfindet und dabei die Ofentemperatur vergisst. Diese Ära geht zu Ende. Der Jahrgang 2026 schaut sich ein verwackeltes 30-Sekunden-Video an und reicht dir ein strukturiertes Rezept — oder macht aus „halbe Zucchini, zwei Eier, Reis von gestern“ ein Abendessen, das wirklich funktioniert.
Aber die Lücke zwischen den Besten und den Nachrüstlösungen ist riesig — und sie steckt in den Details: Weiß die KI, welches Rezept du gerade kochst, wenn du eine Frage stellst? Lässt sich die Zutatenliste bearbeiten? Und wird das Ganze überhaupt irgendwo gespeichert — oder verdampft es, sobald der Chat weiterscrollt?
Wir haben zwei Wochen lang nach KI-Output gekocht — nicht gelesen, gekocht. Eine Ladung Gochujang-Hähnchen ist dabei verbrannt, damit deine es nicht muss. Hier ist, wer sich einen Platz in der Küche verdient hat.
Die Kurzfassung
FOODIE ist die einzige App, in der KI fest in Speichern, Planen und Kochen eingebaut ist; ChatGPT ist ein brillanter Ideengeber, der alles vergisst; der Rest schraubt KI an Apps, die vor ihr entworfen wurden.
